Eigenproduktion
Fichtenharz
Fichtenharz
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Fichtenharz
Das Fichtenharz ist der heimische Weihrauch. Stark gereinigt, macht den Geist klar, weitet den Brustraum und fördert die Konzentration. Auch alte Wunden werden bei der Räucherung hervorgebracht, die dann heilen können. Der Harz ist intensiv, waldig, moosig, würzig. Die Bäume werden beim Sammeln nicht verletzt. Es werden nur Teile von den Harzbeständen abgenommen, damit keine neuen Wunden entstehen. Diese werden getrocknet und können auch Rinden- und Moosrückstände beinhalten.
Das Verbrennen von Räucherwerken unterschiedlichster Formen gehört zu sehr alten Traditionen, welche es weltweit gibt. Der Sinn des Räucherns war schon früher, durch den entstehenden Rauch uns besser mit der feinstofflichen Welt zu verbinden.
Durch das Feuer werden ätherische Öle freigesetzt. Sodass die Kräuter nicht zu schnell verbrennen, werden meist Mischungen zusammengestellt mit Harzen und auch Holz.
Damit es nicht zu stark raucht und sich kein beißend scharfer Geruch entwickelt, empfiehlt es sich, das Räucherwerk nicht direkt auf die Kohle zu geben. Entweder gibt man auf die Kohle eine Schicht Sand als Puffer, oder man kann die Kräuter und Harze auch auf einem Stövchen über einem Teelicht verglimmen lassen. Hier gibt es nur eine geringe Rauchentwicklung. Was sich für die Innenräume daher am Besten anbietet.
Nach dem Räuchern sollte noch etwas gewartet werden, um die Düfte, Energien wirken zu lassen. Danach können die Räume bei Bedarf gelüftet werden.
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